Prof. Dr. Frank Petrak > Werdegang
Meine Arbeitsweise
Meine Arbeitsweise ist durch meine enge berufliche Verbindung von Psychotherapie, Lehrtätigkeit und eigener wissenschaftlicher Forschung geprägt. Dies zeigt sich vor allem darin, dass ich versuche, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst direkt zum Nutzen meiner Patienten oder Klienten einzusetzen.
In einer offenen und kooperativen Atmosphäre werden zunächst gemeinsame Ziele festgelegt, bevor ein individuelles Behandlungs- oder Beratungskonzept erarbeitet wird. Dabei achte ich besonders darauf, dass meine Vorgehensweise transparent und nachvollziehbar ist. Mein Ziel ist es, Sie darin zu unterstützen, Ihren ganz persönlichen Weg zur Verbesserung oder Überwindung Ihrer Probleme zu finden.
Abrechnungsmöglichkeiten: Alle gesetzlichen Krankenkassen, private Krankenversicherungen, Beihilfen (für Beamte), Selbstzahler.
Beruflicher Werdegang
Nachdem ich ab 1992 in verschiedenen Praxengemeinschaften tätig war, eröffnete ich 2001 eine eigene Praxis in Wiesbaden.
Meine klinischen Schwerpunkte umfassen u.a. Verhaltenstherapie bei
• Depressionen
• Angststörungen
• Zwangsstörungen
• sexuellen Problemen
• Anpassungsproblemen bei chronischen Erkrankungen
(z.B. Diabetes, chronische Schmerzen)
• partnerschaflichen Problemen (Paarberatung/Paartherapie)
Weitere Arbeitsbereiche sind
• Supervision (von Psychotherapeuten/innen in und nach der Ausbildung)
• Coaching insbesondere für Menschen in leitenden Positionen
Seit 4/2005
bin ich als Forschungsleiter in der »Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum tätig. Meine Forschungsschwerpunkte betreffen die Krankheitsbewältigung und andere psychische Aspekte bei chronischen Erkrankungen (insbesondere Diabetes, chronische Schmerzen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen und andere Erkrankungen). Einen Überblick meiner wissenschaftlichen Veröffentlichungen finden Sie hier: »Publikationen
Seit 1999
arbeite ich als Ausbilder und Supervisor für Verhaltenstherapie in verschiedenen universitären und privaten staatlich anerkannten Ausbildungsinstituten im Rahmen der Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten. (»Liste) Außerdem bin ich Lehrbeauftragter an der »Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und am »Psychologischen Institut der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
1995 – 2005
Ich war 10 Jahre therapeutisch, forschend und lehrend tätig in der »Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Johannes Gutenberg-Universitätsklinik in Mainz. In der stationären Therapie war ich auf die Behandlung von Patienten mit schweren Angst- und Zwangsstörungen spezialisiert. Im ambulanten Bereich kooperierte ich mit allen Kliniken des Klinikums insbesondere bei Fragestellungen im Zusammenhang mit psychischen Problemen bei chronischen Erkrankungen.
1993 – 1995
Meinen Berufseinstieg als Psychologe hatte ich in Projekten zur beruflichen Wiedereingliederung sozial benachteiligter Jugendlichen und langzeitarbeitslosen Erwachsenen im Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. Frankfurt
Akademische und psychotherapeutische Qualifikationen
Akademische und psychotherapeutische Qualifikationen
Seit 2009
Außerplanmäßiger Professor an der »Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Seit 2005
Mitglied der Prüfungskommission für die staatliche Prüfung zum Psychologischen Psychotherapeuten durch das Landesprüfungsamt für Psychotherapie in Rheinland-Pfalz
2004
Habilitation, (Lehrbefugnis für Klinische Psychologie, Medizinische Psychologie und Gesundheitspsychologie) »Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften, Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
Thema der »Habilitationsschrift: „Krankheitsbewältigung und gesundheitsbezogene Lebensqualität bei chronischen Erkrankungen“
2001
Promotion zum Dr. rer. soc., Fakultät für Informations- und Kognitionswissenschaften, Eberhard-Karls-Universität, Tübingen.
Thema der Dissertation: „Testkonstruktion und Evaluation eines Fragebogens zur Messung der psychosozialen Belastungen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen“ („magna cum laude“)
seit 2001
Supervisor für Verhaltenstherapie: Akkreditiert bei der »Landespsychotherapeutenkammer Hessen und anerkannt beim Landesprüfungsamt für Heilberufe in Hessen und Rheinland-Pfalz.
1999
Approbation als Psychologischer Psychotherapeut
1993 – 1998
5-jährige Weiterbildung in Verhaltenstherapie, »Gesellschaft für Ausbildung in Psychotherapie (GAP), Frankfurt, Abschlussprüfung 10/1998,
Fachkundenachweis in Verhaltenstherapie
1986 – 1992
Studium der Psychologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Diplom in Psychologie („sehr gut“)
1983 – 1984
Studium der Biologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Lehrtätigkeiten
Lehrtätigkeiten
Seit 2006
Lehrbeauftragter an der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum
• Doktorandenkolloquium: Psychosomatik, Psychotherapie
• Psychosomatisches Forschungsseminar
Seit 2004
Lehrbeauftragter am Psychologischen Institut der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
• Somatoforme Störungen
• Psychosoziale Aspekte des Diabetes mellitus
WS 2004/05
Vorlesung in der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Johannes Gutenberg-Universitätsklinik Mainz.
• Psychosoziale Aspekte des Diabetes mellitus
• Psychosoziale Aspekte Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
• Zwangsstörungen
1995-2005
Lehrtätigkeit , Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Johannes Gutenberg-Universitätsklinik Mainz
• Psychosomatik-Praktika (Fallvorstellungen)
seit 1999
über 1500 Std. evaluierte Unterrichtsstunden in folgenden Weiterbildungsstudiengängen: Psychologische Psychotherapie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt; Johannes Gutenberg-Universität, Mainz; Gesellschaft für Ausbildung in Psychotherapie (GAP), Frankfurt; Dresdner Akademie für Psychotherapie (DAP), Dresden: Gesellschaft für Angewandte Psychologie und Verhaltensmedizin (APV), Münster
• Krankheitsbewältigung bei chronischen Erkrankungen
• Affektive Störungen und Anpassungsprobleme
bei chronischen körperlichen Erkrankungen
• Somatoforme Störungen (Schwerpunkt chronische Schmerzen)
• Expositionsbehandlungen
• Depressive Störungen
• Dokumentation und Evaluation von Psychotherapie
2000-2005
Curriculare Weiterbildung Psychosomatische Schmerztherapie
• Kognitiv-behaviorale Gruppentherapie
1999-2004
Curriculare Weiterbildung zur psychosomatischen Grundversorgung, Akademie für Ärztliche Fortbildung in Rheinland-Pfalz, Mainz; Psychotherapiewoche Lindau.
• Gesundheitsorientierte Gesprächsführung
• Gesprächsführungen in unterschiedlichen Problemsituationen
• Krankheitsbewältigung bei chronischen Erkrankungen
• Angststörungen
• Depressive Störungen
1999
Lehrbeauftragter am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg Universität Mainz
• Angststörungen
• Somatoforme Störungen
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gesellschaften/ Arbeitsgruppen
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gesellschaften/ Arbeitsgruppen
• »Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs),
Fachgruppe »Klinische Psychologie und Psychotherapie
Fachgruppe »Gesundheitspsychologie
• »Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM)
• Leitlinienarbeitsgruppe „Psychosoziales und Diabetes" der Deutschen
Diabetes Gesellschaft (DDG) und des Deutschen Kollegiums für
Psychosomatische Medizin (DKPM)
• »Arbeitsgemeinschaft Psychologie und Verhaltensmedizin in der Deutschen
Diabetes Gesellschaft (DDG)
• »American Diabetes Association (ADA), Professional Section
• »Psychosocial Aspects of Diabetes Study Group (PSAD) of the
»European Association for the Study of Diabetes (EASD)
• »European Depression in Diabetes Research Consortium (EDID)
Gutachtertätigkeiten
Gutachter für
- Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
- Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- Diabetes UK
- Broad Medical Research Program (BMRP), London
Reviewer für
- Diabetologia
- Diabetes Research and Clinical Practice
- Experimental and Clinical Endocrinology & Diabetes
- Diabetic Medicine
- Diabetes/Metabolism Research and Reviews
- Digestive and Liver Disease
- Gastroenterology
- Medical Science Monitor
- Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie
- The Open Diabetes Journal
- GMS Psycho-Social-Medicine
Schlüsselwörter: Wiesbaden, Mainz, Verhaltenstherapie, Psychotherapie, Paartherapie, Beratung, Depression, Angst, Panik, Schlafstörungen, Zwangsstörungen, Schlafstörungen, sexuelle Störungen, Traumatisierung, Probleme, Krisen, Wiesbaden, Mainz, Verhaltenstherapie, Psychotherapie, Paartherapie, Beratung.


